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Heinrich I. von Bilversheim wurde im Mai/Juni 1242 gewählt und am 1. Oktober 1245 geweiht. Zuvor hatte er die Propstei in Aachen inne und war Kanoniker in Bamberg. Außerdem übte er das Amt des kaiserlichen Notars aus.
Bischof Heinrich I. von Bilversheim unterstützte im langjährigen Streit zwischen Kaiser Friedrich II. und dem Papsttum zunächst den Kaiser. Er hielt sich deshalb oft in seinem Gefolge auf, welches sich hauptsächlich in Italien befand. Erst nach dem Ersten Konzil von Lyon (1245), welches Kaiser Friedrich II. absetzte, unterwarf er sich Papst Innozenz IV. Dieser erteilte ihm daraufhin persönlich die Bischofsweihe. Im Jahr 1245 löste sich das Bistum außerdem vom Verband der Mainzer Metropoliten und war fortan Rom direkt unterstellt.
Während Heinrichs Regierungszeit starben 1248 die Andechs-Meranier im Mannesstamm aus. Der letzte Vertreter Otto von Andechs-Meran wurde im Kloster Langheim bestattet.
Der Bischof hielt zwei Diözesansynoden ab und förderte den Franziskanerorden, der schon seit den Lebzeiten des Hl. Franziskus (+ 1226) in Bamberg und in der Diözese ansässig war. Unter anderem hatte sich ein Franziskanerkloster schon 1228 in Nürnberg angesiedelt. 1256 stiftete Heinrich die Domkantorei.
Heinrich I. von Bilversheim starb am 17.9.1257.
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