Bamberg. (bbk) Die Familienstiftung „Kinderreich“ von Erzbischof Ludwig Schick hat Zuwendungen in Höhe von 38.000 Euro an bedürftige Familien und Projekte vergeben. Die symbolische Übergabe der von einem Kuratorium beschlossenen Hilfsmaßnahmen fand im Bischofshaus statt. Erzbischof Schick sagte, dass Kinderreichtum neben Glück und Freude leider für viele auch Probleme und Nöte bedeute. Die Stiftung wolle daher Hilfe zur Selbsthilfe bieten und dazu beitragen, dass der Wert von Kinderreichtum in der Gesellschaft wieder besser erkannt werde.
Thies/Bamberg. In den morgendlichen Ruf des Muezzins mischt sich das Geläut der Glocken der katholischen Kathedrale von St. Anne. Ein neuer Tag beginnt, im spätherbstlichen Deutschland, und hier „am Domberg“ von Thiès, dem Sitz der senegalesischen Partnerdiözese des Erzbistums Bamberg.
Bamberg/Burgebrach. (bbk) Alle Kirchen und Kapellen sollen nach Worten von Erzbischof Schick „durchbetete Gottesdiensträume“ sein. Dies werde auch durch Wortgottesdienste gewährleistet, die ohne Priester von den Gläubigen gefeiert werden. Das sei nichts grundsätzlich Neues, Gottesdienste ohne Priester habe es immer gegeben, zum Beispiel Vespern, Advents- und Passionsandachten, Kreuzweg, Rosenkranz etc., sagte der Erzbischof bei der Beauftragung von Laien für Wort-Gottes-Feiern in Burgebrach-Ampferbach. Durch die Ausbildung und Sendung würden diese Feiern vielfältiger und professioneller. Zugleich stellte der Oberhirte aber klar, dass die heilige Messe durch nichts zu ersetzen sei: „Wann und wo immer die Eucharistie gefeiert werden kann, soll das geschehen.“
Nach Worten von Weltkirche-Bischof Ludwig Schick sind die Christen nicht die Profiteure der neuen Freiheit des „Arabischen Frühlings“. Der Bamberger Erzbischof erinnerte mit dem koptischen Bischof Kyrillos an die prekäre Lage der Christen in Ägypten – ein Land, das nicht zuletzt seit dem politischen Umbruch im Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit steht.
Bamberg. (bbk) Mit großer Trauer und Betroffenheit hat Erzbischof Ludwig Schick auf den Tod des ehemaligen oberfränkischen Regierungspräsidenten Hans Angerer reagiert. In seiner Amtszeit von 1998 bis 2006 habe er in herausragender Weise die Interessen der Region vertreten und sich dabei auch immer aufgeschlossen für kirchliche Belange gezeigt, sagte Schick, der den Verstorbenen während der ersten Jahre seiner Bischofszeit in Bamberg persönlich gut kennengelernt hat.
Bamberg. (bbk) Im Jahr seines 1000-jährigen Jubiläums haben so viele Menschen wie noch nie zuvor den Bamberger Dom besucht. Die Domtouristik geht von rund 1,5 Millionen Besuchern aus, was einen Zuwachs von 15 Prozent zum Vorjahr bedeutet. „Die Zahlen liegen damit noch einmal deutlich über den bislang angenommenen Schätzungen“, sagte Norbert Jung, der für das Jubiläum zuständige Domkapitular und Leiter der Hauptabteilung Kunst und Kultur im Ordinariat. „Mehr als 1500 Führungen der Domtouristik brachten den Menschen den Dom als europäisches Kunstwerk und Ort des Glaubens näher“, fügte Jung hinzu. Erzbischof Schick veröffentlichte zum Abschluss des Jubiläums einen ganz persönlichen Domführer.
Bamberg/Hof. (bbk) In der Kirche müssen nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick die Fenster nicht nur geöffnet werden, um frischen Wind hereinzulassen, sondern auch, um ihn in die Welt zu bringen. Katholiken, Protestanten und Orthodoxe müssten gemeinsam die Fenster aufreißen, um das Evangelium zu verkünden. „Frischer Wind aus der Kirche in unsere Welt heute tut not“, sagte Schick auf der Synode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Hof.
Bamberg. (bbk) Mit einem festlichen Gottesdienst zum Christkönigssonntag ist das 1000-jährige Bamberger Domjubiläum zu Ende gegangen. Das Motto des Jubiläums „Dem Himmel entgegen“ hat nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick Bedeutung über das Festjahr hinaus: „Dem Himmel entgegen gehen wir, wenn wir auf Jesus Christus zugehen, auf sein Wort hören und die Sakramente feiern. Wir gehen ihm entgegen, wenn wir in seinem Namen und unter seiner guten Königsherrschaft unser Leben gestalten.“ Schick dankte in seiner Festpredigt allen, die an der Gestaltung des Jubiläumsjahres mitgewirkt haben.
Bamberg. (bbk) Der Verkauf der Sondermünze „1000 Jahre Bamberger Dom“ hat sich für die Stiftung „Brot für alle Menschen“ ausgezahlt. Der Erlös in Höhe von 1806 Euro wurde am Freitag zwar nicht in barer Münze, dafür aber in Form eines Schecks an Erzbischof Ludwig Schick übergeben. Weil die Liga-Bank und das Diözesanmuseum auf ihre Gewinnspanne beim Verkauf verzichten, erhöht sich der Spendenbetrag noch einmal um 3050 Euro auf insgesamt 4856 Euro. „Es ist ein schönes Zeichen, dass die Käufer der Münze deutlich machen: Der Dom ist uns etwas wert“, sagte Erzbischof Schick, der die Stiftung „Brot für alle Menschen“ selbst gegründet hat. „Dafür können wir das Geld gut verwenden.“
Bamberg. (bbk) Zum Abschluss des 1000-jährigen Domjubiläums hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick einen Domführer der besonderen Art veröffentlicht. „Was der Bamberger Dom uns sagen kann“ ist ein sehr persönlich gefärbter spiritueller, theologischer und kunstgeschichtlicher Rundgang durch den Dom. Erzbischof Schick beschreibt vom Kaisergrab bis zum Bamberger Reiter die bekannten Kunstwerke der Kathedrale, erläutert aber auch Dinge und Orte, die in anderen Domführern weniger Beachtung finden, wie das Heilig-Geist-Loch oder die Domkühe.