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Martin Wiesend wurde am 28. April 1910 in Kulmain in der Oberpfalz geboren. An der Universität in München studierte er zunächst Jura und Volkswirtschaft, bevor er zur Theologie wechselte. Am 31. Januar 1937 wurde er zum Priester geweiht. In Fürth, Nürnberg und Oberailsfeld leistete er als Kaplan seelsorgliche Dienste. Sechs Jahre lang war er als Präfekt im Erzbischöflichen Seminar Ottonianum in Bamberg tätig. 1962 wurde Wiesend ins Bamberger Domkapitel berufen.
Papst Paul VI. ernannte Domkapitular Wiesend am 19. Januar 1967 zum Titularbischof von Migirpa und Weihbischof der Erzdiözese Bamberg. Von 1967 bis 1986 stand er als Dompropst dem Metropolitankapitel vor. Nach dem Rücktritt von Erzbischof Josef Schneider 1976 amtierte er als Amtsadministrator. In seiner Amtszeit engagierte er sich u.a. für die Missionstätigkeit der Kirche und die Renovierung des Doms. Sein Verdienst ist der Aufbau der diözesanen Informationsstelle für kirchliche Berufe sowie die Einrichtung der Abteilung Mission, Entwicklung, Frieden. Aus Altersgründen wurde er 1985 als Weihbischof emeritiert.
Martin Wiesend ist Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Kulmain, und Inhaber des Großen Bundesverdienstkreuzes und des Bayerischen Verdienstordens. Die Otto- Friedrich- Universität Bamberg verlieh ihm den Ehrendoktortitel „honoris causa“ . Er verstarb am 7. März 2003.
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