Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diözesanarchivs, verehrte Gäste, besonders verehrte Archivare aus Eichstätt und Würzburg und Vertreter der städtischen und staatlichen Archive in Bamberg, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Generalvikariats, besonders Herr Generalvikar Msgr. Kestel, Herr Prälat Hauf und Herr Ordinariatsrat Dr. Jung! Liebe Frau Hölscher, verehrte Eltern und Freunde von Dr. Hölscher! Was ich Ihnen eben zitiert habe, ist der Codex Iuris Canonici, das Gesetzbuch der katholischen Kirche. Es trägt dem Bischof klar und eindringlich auf, sich um die Archivierung der rechtlichen und historisch-relevanten Dokumente der Kirche zu sorgen. Das geschieht durch die Errichtung eines Diözesanarchivs und durch die Bestellung eines Archivars und ihm zugeordnetes Personal.
Liebe Schwestern und Brüder, liebe Bewohnerinnen und Bewohner von St. Josef in Gaustadt, verehrte Immaculate Sisters of Assisi, liebe Mitbrüder! 1. Wir dürfen heute den 101. Geburtstag von Pfarrer Ludwig Ebensberger feiern. Er gehört zu den ältesten Priestern Deutschlands und von den wenigen über 100-jährigen Seelsorgern, ist er der fitteste. Für mich und für uns im Erzbistum Bamberg ist es eine Ehre, einen so hochbetagten, liebenswürdigen, körperlich gesunden und geistig regen Mitbruder zu haben.
Liebe Schwestern und Brüder, verehrte Ehrengäste, liebe Kolpingschwestern und –brüder! 1. Als Erstes der Kolpingfamilie Nürnberg herzlichen Glückwunsch zum 150. Geburtstag! Ich gratuliere Ihnen. Gratulieren hat zwei Bedeutungen: 1. Dank sagen für das Gute, das wir empfangen und tun dürfen und 2. bitten und wünschen, dass auch die Zukunft gesegnet ist, d. h. wir Segen empfangen und Segen bringen können. Wir danken heute dafür, dass seit 150 Jahren viele Männer und Frauen in der Kolpingfamilie Nürnberg Heimat und Orientierung, Trost und Kraft für ihr Leben, ihren Beruf und ihre Familien gefunden haben. Wir danken für alle, die sich engagiert haben, besonders die Vorsitzenden und Präsides. Wir danken für alle positiven Impulse und Hilfen, die von der Kolpingfamilie Nürnberg in die Stadt Nürnberg hineingegangen sind. Das soll weitergehen. Deshalb bitten wir, dass die Kolpingfamilie Nürnberg heute Segen für ihre Mitglieder empfängt und dass sie durch ihre Mitglieder auch weiterhin für die Stadt Nürnberg zum Segen wirken kann.
Liebe Schwestern und Brüder, 1. Der Ruf nach Erneuerung der Kirche erschallt derzeit aus allen Ecken und Richtungen. Zuerst möchten die treuen Katholiken, dass ihre Kirche „Licht der Welt, Salz der Erde und Stadt auf dem Berg“ ist und als solche von den Menschen anerkannt und geschätzt wird. Aber auch viele Fern- und Fernerstehende bekunden immer wieder: ‚Wir brauchen die Kirche als moralische Instanz, die nicht von Wahlen abhängig ist, sondern die ewig gültigen Werte und die Maßstäbe Gottes in unserer Welt verkündet; denn sonst verlieren wir uns in Beliebigkeit und Gleichgültigkeit’. Auch sehr viele Verantwortungsträger, besonders Politiker aller Couleur, wollen die Pfarreien mit ihren Gottesdiensten, Kindergärten, Jugendgruppen und Seniorenclubs sowie die Caritas mit ihren Beratungsangeboten für Ehe- und Familie, bei Schulden und häuslicher Gewalt, mit den Altenheimen und Behinderteneinrichtungen zum Wohl der Gesellschaft nicht missen. In der Kirche sind auch abertausende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer tätig, die für das Gemeinwohl unersetzlich sind.
Liebe Sternsinger! 1. Es ist schon eine tolle Sache, einen wirklich guten Freund oder eine Freundin zu haben. Mit einem guten Freund kann man sich aussprechen, etwas unternehmen, Ideen austauschen. Ein guter Freund, der tröstet auch, wenn man traurig ist und ermuntert, wenn etwas schief gegangen ist. Ein guter Freund oder gute Freundin ist ein großer Schatz.
1. Engel gehören zur Weihnachtszeit, wie das Amen zur Kirche. Sie sind uns sympathisch. Wir sehen sie gern, wir haben sie gern um uns. Auch Menschen, die nicht an Gott glauben, haben einen Faible für Engel und pflegen irgendwie Beziehungen zu ihnen. Lange vor dem Advent sind sie schon vermehrt in den Schaufenstern zu sehen. Lichtreklamen lassen sie bunt oder schwarz-weiß sichtbar in den Straßen und an Häusern erleuchten. Erwachsene und Kinder basteln sie. Sie werden aufgestellt, hingehängt, sie stehen oder schweben.
Liebe Schwestern und Brüder! 1. „Weihnachtschristen!“ - Das Wort ist fast zu einem Schimpfwort geworden. Es meint die, die nur an Weihnachten in die Kirche kommen, etwa aus Gewohnheit, Tradition oder Wohlfühlverlangen, die aber sonst das ganze Jahr nicht zu sehen sind. Doch ich möchte Ihnen sagen: Ich freue mich über alle, die heute gekommen sind, und möchte mit Ihnen „Frohe Weihnachten“ feiern.
Liebe Mitchristen, liebe Schwestern und Brüder, „Fröhliche Weihnacht“, „ein froh machendes Weihnachtsfest“, so ist auf vielen unserer Weihnachtskarten zu lesen. „Fröhliche Weihnachten“, „ein froh machendes Weihnachtsfest“ wünschen wir unseren Verwandten, Bekannten und Freunden an den bevorstehenden Festtagen. Viele Menschen haben aber auch an Weihnachten keine Freude, fröhlich sind sie schon gar nicht. Nicht wenige fühlen gerade an diesem ‚Fest des Friedens und der Freude’ ihre Traurigkeit, ihren Pessimismus, ihre inneren Verletzungen, ihre Enttäuschungen, ihre Einsamkeit und ihren Frust ganz besonders stark.
Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Heroldsbacher und Wallfahrer! 1. „Gaudete – Freut Euch!“, so heißt der heutige Sonntag, der Dritte in der Adventszeit. Wir Christen haben allen Grund uns zu freuen. All das, was das menschliche Herz ersehnt, ist uns geoffenbart. Der Mensch sehnt sich nach Antworten auf die Grundfragen seines Lebens: Woher komme ich?, Wozu lebe ich?, Wohin gehe ich? Uns Christen hat die göttliche Offenbarung Antworten auf diese Fragen geschenkt.
Hochwürdigster Herr Kardinal, Liebe Mitbrüder, Schwestern und Brüder, lieber Jubilar! 1. „Gaudete“, so heißt der 3. Sonntag in der Adventszeit. „Freut euch!“, trägt er uns auf, Freude verheißt er uns ‚von Gott an Jesus Christus und durch unser Christsein.’ An diesem Gaudete-Sonntag denken wir an Deine Priesterweihe, lieber Marc Aris, vor 25 Jahren im Dom zu Fulda. Wir danken mit Dir Gott für die Berufung, die Weihe und die Sendung. Und wir danken Dir, für alles, was Du als Mensch und Christ, als Priester und Professor zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen wirkst. Wir bitten in dieser Eucharistiefeier, dass Jesus Christus Dir auch in Zukunft immer neu seine Freundschaft zeigt und Dich in den Dienst an den Menschen sendet.