Ebermannstadt. (bbk) Für Heiner Neuner ist klar: „Wir sollten uns genau überlegen, was für eine Welt wir unseren Kindern überlassen wollen.“ Wer das tue, werde an Umweltschutz nicht vorbeikommen. Dem eigenen Nachwuchs eine möglichst heile Welt zu hinterlassen, müsse für jeden Motivation sein, Konsum und Energienutzung zu hinterfragen. Dass die von Neuner geleitete Institution das tut, wurde mit der Verleihung der EMAS-Urkunde wiederholt bestätigt.
In der Karwoche und an Ostern feiern die Christen das Leiden und die Auferstehung Jesu Christi. Die Gottesdienste im Bamberger Dom sind an diesen Tagen besonders gestaltet.
Bamberg/Coburg. (bbk) Das geflügelte Wort von der „Baustelle Kirche“ hat nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick nicht an Aktualität verloren. „Kirche als Volk Gottes und Leib Christi bleiben wir nur, wenn wir uns auch als Baustelle verstehen, die wächst und die Vollendung anstrebt“, sagte Schick am Sonntag anlässlich der Wiedereröffnung der Kirche St. Augustin in Coburg. „Das bedeutet, dass sich jeder in den geistigen Bau einbringen lässt, wie die Steine und das Holz in das Bauwerk; der Baumeister ist Jesus selbst", fügte Schick hinzu.
„Essen Sie den Teller nicht ganz leer, wenn Sie eingeladen sind. Das ist unhöflich. Lassen Sie einen Rest darauf liegen. Damit signalisieren Sie: ich bin satt und zufrieden.“ Solche und viele weitere Tipps erhielten die mehr als 90 interessierten Helfer und Unterstützer, die aus dem gesamten Landkreis zum Vortrag des Nahost-Experten Ralf Bolz ins katholische Pfarrzentrum gekommen waren. Eingeladen hatte das Freiwilligenzentrum mit seinem Netzwerk "über Zaun und Grenze" in Neustadt/Aisch.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat bei einer Buchpräsentation im Bamberger Dom die kulturelle und religiöse Bedeutung von Kirchengebäuden betont. Seit Jahren sei eine „gesellschaftliche und kulturelle Neuorientierung im Gange“, die auch die Kirche und ihre Gotteshäuser betreffe. Kirchengebäude jedoch wiesen immer wieder auf den Ursprung hin: „Sie dienen als Zeugnis unserer christlichen Herkunft und weisen in die Zukunft“, sagte Schick bei der Vorstellung des Buchs "Der Bamberger Dom. Sehen – Verstehen – Nachdenken“.
Bamberg. (bbk) Die Organisatoren des Heinrichsfestes 2015 haben den Erlös in Höhe von 6000 Euro an das Don-Bosco-Jugendwerk übergeben. Damit wird das Projekt „Schüler.Bilden.Zukunft“ – insbesondere die Integrationspatenschaften - unterstützt.
Bamberg. Wenn mehrere Hundert Frauen aus vielen Orten der Erzdiözese im Bamberger Dom gemeinsam Gottesdienst feiern, dann geschieht dies in Erinnerung an die Bamberger Bistumsgründerin, die heilige Kunigunde und ihr Wirken. Die Begegnung der Frauen miteinander prägte den diesjährigen Kunigundentag, der immer am Samstag vor oder nach dem 3. März gefeiert wird, dem Todestag der Heiligen. Das Fest stand in diesem Jahr unter dem Thema „Ich erschaffe das Licht und mache das Dunkel“. Im Mittelpunkt der Predigt von Erzbischof Ludwig Schick und des Festvortrags von Prof. Ulrike Bechmann stand das Thema Barmherzigkeit, eine christliche Lebenshaltung, aus der Taten werden sollten.
Bamberg. (bbk) Zum Kunigundenfest am Samstag hat Erzbischof Ludwig Schick im Jahr der Barmherzigkeit „zu einer barmherzigen Lebenshaltung“ aufgerufen. Barmherzigkeit sei eine Lebenseinstellung, die dem Leben der Mitmenschen mehr Wert und Erfüllung ermögliche. Dazu gehöre, dass die Wahrheit gesagt und Gerechtigkeit geübt werde. „Wahrheit und Gerechtigkeit sind Geschwister der Barmherzigkeit.“ Barmherzigkeit ermögliche den Mitmenschen mehr Leben durch eine gute Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen. „Leben ist Beziehung und entfaltet sich so in Beziehungen“, so der Erzbischof.
Bamberg.(bbk) Wilhelm Wenning habe sich in vielfältiger und hervorragender Weise für ganz Oberfranken verdient gemacht, nicht zuletzt für die Kirche, sagte Erzbischof Ludwig Schick am Freitag. Der Bamberger Oberhirte nahm an der Verabschiedung und Amtseinführung in Bayreuth Teil. Schick dankte Wenning persönlich und im Namen der Erzdiözese für die fruchtbare Zusammenarbeit.
Viele Fragen und Vorstellungen, Streitigkeiten und Kontroversen stehen derzeit im Raum bezüglich der ‚Flüchtlingskrise‘. Erzbischof Ludwig Schick hat einen Blick in die Bibel geworfen, besonders in das Neue Testament: " Wir leben in einer sehr schnelllebigen, hitzigen, kommunikations- und nachrichtenüberbordenden Zeit. Das verhindert oft, dass wir ruhig nachdenken, klar sehen und nachhaltige Entscheidungen treffen. Das gilt auch für uns Christen. Das Evangelium gibt Orientierung."