Bamberg. (bbk) Zwölf junge Frauen und Männer haben am Donnerstagabend in der Kapelle des Bistumshauses St. Otto in Bamberg in einem feierlichen Gottesdienst mit Weihbischof Herwig Gössl die Missio Canonica, die kirchliche Unterrichtserlaubnis, erhalten. Die Überreichung der Urkunde bildet für die Referendarinnen und Referendare des Dientzenhofer Gymnasiums und der Berufsschule den Übergang von der Ausbildungszeit in den Berufsalltag. Es ist die Bescheinigung, dass sie von nun an im Auftrag des Erzbischofs von Bamberg katholische Religion unterrichten dürfen.
Vierzehnheiligen. Die Kath. Landvolkbewegung der Erzdiözese Bamberg (KLB) hat im Januar 2015 einen ökumenische Frauenbildungstag für die Region Kirchaich – Priesendorf – Lisberg – Bischberg – Grub – Schönbrunn veranstaltet. Die insgesamt fast 200 Teilnehmerinnen verbrachten gemeinsam einen kurzweiligen und interessanten Tag in Vierzehnheiligen. Obzwar viele Frauen schon seit langen Jahren regelmäßig an den Frauenbildungstagen teilnehmen, konnten auch einige Erstteilnehmerinnen ausgemacht werden.
Bamberg. Rund 1000 TeilnehmerInnen sind am Samstag, 24. Januar, auf den Bamberger Maxplatz gekommen, um unter dem Motto „Bamberg wehrt sich gegen Nazis!“ für Toleranz und Vielfalt zu demonstrieren. Auch der BDKJ sowie zahlreiche VertreterInnen der Mitgliedsverbände zeigten Flagge und positionierten sich damit eindeutig gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Anlass der Veranstaltung, zu der ein breites Bündnis verschiedener Bamberger Initiativen aufgerufen hatte, war eine Kundgebung von etwa 40 Rechtsextremen.
Bamberg. (bbk) Ein neues Projekt für Frauen, die gemeinsam ihren Glauben, aber auch ihr Leben teilen wollen, startet Ende Februar. „Schwesterherzen ist ein Angebot für alle Frauen, die sich gemeinsam auf den Weg machen möchten.“ Es sei sowohl möglich, sich als Paar oder aber auch einzeln anzumelden und beim ersten Treffen ein „Schwesterherz“ zu finden, informieren die Organisatorinnen Susanne Grimmer und Anne-Kathrin Eisenbarth von der Frauenpastoral des Erzbistums Bamberg und Pfarrerin Kerstin Kowalski von der evangelischen Auferstehungskirche.
Erinnerung an die regelmäßigen Friedensgebete am Freitagabend vor der Lorenzkirche in Nürnberg. Jeder, der mit beten will oder mit seinen guten Gedanken und seiner Herzenskraft dieses Anliegen unterstützen will ist herzlich eingeladen, sich für eine kleine Zeit der Stille einzureihen. Christen aus der Pfarrgemeinde St. Anton und der chaldäisch-katholischen Gemeinde der Iraker laden ein zum Friedensgebet „halt inne… für den Frieden“; immer freitags von 17.20 bis 17.50 Uhr vor der Nürnberger Lorenzkirche.
Die schrecklichen Terroranschläge in Paris auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo und auf den jüdischen Supermarkt haben zu einem Aufschrei geführt: nicht nur in Frankreich, sondern in vielen Ländern der Welt; nicht nur bei Politik und Gesellschaft, sondern gerade auch bei den Vertretern der großen Weltreligionen. Nun gilt es, neue Wege des ständigen Dialogs zu finden, um dann gemeinsam in die Gesellschaft hineinzuwirken.
Bamberg. (bbk) Mit dem Eintritt von Dompfarrer Gerhard Förch in den Ruhestand wird die Bamberger Dompfarrei ab 1. September vorübergehend von Domdekan Hubert Schiepek geleitet. Schiepek, der als Offizial dem Metropolitangericht vorsteht, wird die Aufgabe des Pfarradministrators der Dompfarrei zusätzlich für etwa ein Jahr übernehmen, dabei wird er vom Pastoralteam aus dem Seelsorgebereich „Dompfarrei/Obere Pfarre“ sowie dem Domkapitel unterstützt. Es ist beabsichtigt, zum Herbst 2016 wieder einen eigenen Dompfarrer zu ernennen.
Die Kirche der Barmherzigen Brüder Gremsdorf steht unter dem Patrozinium der Heiligen Familie, und dies feiert die Hausgemeinschaft alljährlich zu Jahresbeginn. Traditionell kommt seit über drei Jahrzehnten der Bamberger Weihbischof zu diesem großen Fest. In diesem Jahr war es zum ersten Mal Bischof Herwig Gössl. Ihn sowie die Bewohner, Mitarbeiter und Gäste in der voll besetzten Kirche begrüßte der aus München angereiste Provinzial Frater Benedikt Hau.
In kirchlichen und sozialen Berufen können Menschen ihre Begabungen entfalten und sich mit Lebens- und Glaubensfragen auseinandersetzen. Außerdem bieten sie vielfältige Gelegenheiten, anderen Menschen zu begegnen, sie zu begleiten und so immer wieder Zeugnis zu geben von dem, der sie überzeugt.
Berlin. „Wer Sternsinger sieht, den lässt das nicht kalt, dem wird ein bisschen warm ums Herz!“ Warm und herzlich wurde es am Mittwochmorgen im Bundeskanzleramt. Eingezogen war die Schar der 108 Königinnen und Könige aus allen 27 deutschen Diözesen. Für das Erzbistum Bamberg reisten Julia Ortmann (12) Clara Straulino (15), Peter Roß (15) und Michael Werthmann (16) sowie Begleiterin Angelika Donhauser aus der Gemeinde St. Josef im Pfarreienverbund Erlangen Nord-Ost in Baiersdorf an. Bundeskanzlerin Angela Merkel sparte nicht mit Lob und Anerkennung für das Engagement der Sternsinger, die in diesen Tagen überall in Deutschland zu den Menschen ziehen und sich einsetzen für benachteiligte Kinder in aller Welt.