Thiès/Bamberg. Ein Trommelwirbel setzte ein, dann stimmte der stimmgewaltige Chor der Kathedrale St. Anne in Thiès das jubelnde Halleluja an. Ein besonderes Gotteslob in diesem dreistündigen Pontifikalamt, mit dem Bambergs senegalesisches Partnerbistum den vierzigsten Geburtstag der Caritas feierte: „die organisierte Konkretisierung der Nächstenliebe und konstitutive Dimension der Kirche“, wie Bischof André Gueye sagte.
Bamberg. Im Rahmen des vom Michaelsbund organisierten Kinderprogramms auf dem Bamberger Literaturfestival folgten Kinder im Hain den Spuren von E.T.A. Hoffmann auf einer Kanaldeckelwanderung.
Wallenfels. „Endlich sind wir kommen an“ – so heißt es in einem alten Wallfahrtslied, das beim Ankommen im Wallfahrtsort Marienweiher oft gesungen wird. Und angekommen sind sie, die Wallfahrer aus Wallenfels, die den beschwerlichen Weg über Berg und Tal auf sich genommen haben, um zum Gnadenbild der Mutter Gottes von Weiher zu pilgern.
Hochstadt. Krieg und Pandemie führen nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick die Unsicherheiten im persönlichen Leben und in der Gesellschaft vor Augen. „In Zeiten des Wohlstandes und des Wohlergehens vergessen wir Menschen oft Gott. Derzeit spüren wir die Unsicherheiten erneut und schauen nach himmlischem Beistand aus.“
Hof. Die Pfarrei Bernhard Lichtenberg in Hof sendet einen Stein aus dem Fundament der Marienkirche nach Berlin, wo er in den Zelebrationsaltar und Ambo der Sankt-Hediwgs-Kathedrale eingelassen wird.
Kronach. Erzbischof Ludwig Schick ruft dazu auf, bei allem Negativen und Versagen in der Kirche auf die Früchte des Heiligen Geistes zu blicken.
Bad Staffelstein. Das Gebet zu den heiligen Nothelfern soll in der Zeit von Krieg und Krisen nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick nicht passiv, sondern aktiv machen.
Bamberg. „Es hat alles prima geklappt.“ Sichtlich zufrieden zeigte sich der Bamberger Generalvikar Prälat Georg Kestel im Gespräch mit dem Heinrichsblatt nach dem Ende der Konferenz der deutschsprachigen Generalvikare, die vom 1. bis 5. Mai in Bamberg stattfand.
Rehau. Mit einem ökumenischen Gottesdienst haben Erzbischof Ludwig Schick und die evangelisch-lutherische Regionalbischöfin Dorothea Greiner in Rehau die „Woche für das Leben“ eröffnet. In seiner Predigt griff Erzbischof Schick am Freitag das diesjährige Thema der Woche „Mittendrin. Leben mit Demenz“ auf und appellierte, auch Kranken und Leidenden ihren Platz in der Gesellschaft zu geben, damit sie eine „Gesellschaft des Lebens und der Liebe“ werde.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick ist sich sicher, dass Jesus, der sonst zur Gewaltlosigkeit aufruft, das Recht auf Selbstverteidigung bejahen würde: „Waffenlieferungen sind bei Jesus kein Thema“, sagt Schick im Interview. Auch bei der Selbstverteidigung in einem Angriffskrieg sei es Christenpflicht, auf Frieden zu setzen.